BxM Consulting
Erstgespräch

Demonstrator · 2026

Projektverwaltung, aus der die KI direkt liest

Kurzfassung

Wir haben eine Projektverwaltung gebaut, um eine Frage praktisch zu beantworten: Wie baut man Software, mit der ein Sprachmodell sofort arbeiten kann? Die Antwort steckt unter der Oberfläche. Bei jeder Änderung schreibt die Anwendung den Projektstand zusätzlich als Textdatei in den Projektordner. Ein Sprachmodell liest sie direkt, und weil an demselben Modell Mail, Kalender und Ablage hängen, kann es aus dem Projektstand heraus arbeiten. Die Software liefert den Kontext, das Werkzeug daneben erledigt. Der Aufbau ist übertragbar. Er trägt jede Anwendung, aus der später eine KI lesen soll.

Das Dashboard mit allen laufenden Engagements, offenen Aufgaben und gebuchten Stunden. Beispieldaten.
Dashboard mit Kennzahlen, überfälligen Aufgaben und den drei Diagrammen

Das Dashboard mit allen laufenden Engagements, offenen Aufgaben und gebuchten Stunden. Beispieldaten.

Wogegen sich das vergleicht

Excel und OrdnerFertige ProjektsoftwareAnwendung nach diesem Aufbau
Einrichtungsofort, aber jeder macht es andersWochen, Module einzelnauf euren Ablauf gebaut
Was ein Sprachmodell davon siehtnichts, außer jemand kopiert es hineinRohdaten über eine Schnittstelle, teuer je Fragefertigen Projektstand, direkt lesbar
Ihr zahltnichts extraLizenz pro Nutzer, Module einzelnEntwicklung einmal, Betrieb nach Verbrauch
Ein Mitarbeiter mehrkostet nichtskostet extrakostet nichts
Daten liegenin euren Ordnernbeim Anbieterin eurem Konto
Wenn ihr wechseltDateien bleibenZugang endetläuft weiter, ohne uns

Was der Demonstrator zeigt

  • Eine vollständige Anwendung im Browser: Kunden, Projekte, Aufgaben, Stunden, Ansprechpartner, Gesprächsnotizen, Ideensammlung, Glossar. Anmeldung über ein Google-Konto.
  • Jedes Projekt bekommt beim Anlegen seinen Ordner in der Ablage, mit fester Struktur.
  • Bei jeder Änderung entsteht der Projektstand als Textdatei im selben Ordner, dazu eine Gesamtübersicht über alle Projekte.
  • Claude beantwortet Fragen ausschließlich aus diesen Dateien, auch die Frage, warum eine Aufgabe hängt. Die Antwort steht in einer Gesprächsnotiz, nicht in einem Bericht.
Alles zu einem Projekt auf einer Seite: Stammdaten, Drive-Ordner, Aufgaben, Stunden und der Gesprächsverlauf mit dem Kunden. Beispieldaten.
Engagement „Weber: Angebotsautomatisierung“ mit aufgeklapptem Gesprächsverlauf

Alles zu einem Projekt auf einer Seite: Stammdaten, Drive-Ordner, Aufgaben, Stunden und der Gesprächsverlauf mit dem Kunden. Beispieldaten.

Was ihr anschließen könnt

Die Anwendung selbst hängt an wenigen Stellen, und jede davon ist austauschbar. Interessanter ist die zweite Seite: Das Sprachmodell steht daneben, nicht darin. Was dort angeschlossen ist, kann mit dem Projektstand arbeiten.

An der Anwendung

BereichBeispiele
AblageGoogle Drive, SharePoint, OneDrive, Nextcloud, S3
DatenbankPostgres, als verwalteter Dienst oder im eigenen Haus
AnmeldungGoogle Workspace, Microsoft 365

Am Sprachmodell daneben

BereichBeispiele
Mail und KalenderGoogle Workspace, Microsoft 365
Kunden und VertriebHubSpot, Pipedrive, Monday, Salesforce
BuchhaltungDATEV, BMD, sevDesk, lexoffice
KommunikationSlack, Teams
Aufgaben und TicketsAsana, Jira, Zendesk
Dateien und WissenDrive, SharePoint, Confluence, Notion

Beispiele für Systeme mit offener Schnittstelle, keine fertigen Anbindungen.

Im Demonstrator angeschlossen: Google Drive und die Google-Anmeldung an der Anwendung; Claude über den Zugang zum Drive. An Claude selbst hängen Mail und Kalender. Das bringt das Werkzeug mit, dafür musste nichts gebaut werden.

  • Nachfassmail nach einem Telefonat: der Verlauf steht schon im Projektstand.
  • Angebotsentwurf aus Umfang und Laufzeit eines Projekts.
  • Monatsrechnung aus den gebuchten Stunden, im Hausdesign.
  • Terminvorschläge: offene Aufgaben gegen freie Zeiten im Kalender.
  • Wochenbericht je Kunde, ohne dass jemand ihn zusammenstellt.
  • Auslastung: wer hat nächste Woche Luft, wo staut es sich.
  • Übergabe: alles zu einem Projekt in einem Dokument, für Urlaub oder Wechsel.
  • Einarbeitung: neue Leute fragen sich in ein Projekt ein, statt zu suchen.
Die Frage in Claude Desktop. Die Antwort entsteht ausschließlich aus den erzeugten Dateien im Drive. Claude nennt selbst, welche es gelesen hat.
Claude Desktop, Frage 1: welche Projekte laufen gerade

Die Frage in Claude Desktop. Die Antwort entsteht ausschließlich aus den erzeugten Dateien im Drive. Claude nennt selbst, welche es gelesen hat.

Auf Nachfrage zieht das Modell den Grund aus der Gesprächsnotiz. Es ist dieselbe, die weiter oben in der Oberfläche und in der erzeugten Datei zu sehen war.
Claude Desktop, Frage 2: woran die Aufgabe bei Weber hängt

Auf Nachfrage zieht das Modell den Grund aus der Gesprächsnotiz. Es ist dieselbe, die weiter oben in der Oberfläche und in der erzeugten Datei zu sehen war.

Keines davon braucht eine Erweiterung der Software. Der Projektstand liegt als Datei bereit; was daraus wird, entscheidet das Werkzeug daneben.

Was es kostet

Gebaut wird für euch. Der Demonstrator ist die Grundlage. Das spart den größten Teil der Entwicklungszeit, die eigentliche Arbeit ist der Zuschnitt auf eure Abläufe.

Danach läuft die Anwendung in eurem Konto: Datenbank und Ablage nach Verbrauch, Modellaufrufe nach Verbrauch. Keine Lizenz pro Nutzer, keine Module, die einzeln freigeschaltet werden. Ein Mitarbeiter mehr kostet nichts. Betreuung und Weiterbau auf Wunsch.

Wie es gebaut ist

Eine Anwendung im Browser, Anmeldung über ein Google-Konto. Darunter eine Postgres-Datenbank. Beim Anlegen eines Projekts entsteht automatisch der Ordner in der Ablage, mit fester Struktur.

Der Projektordner im Drive. Die Unterordner entstehen automatisch beim Anlegen des Engagements, die `_snapshot.md` wird bei jeder Änderung neu geschrieben. Beispieldaten.
Projektordner im Drive: 01_briefing bis 99_notizen plus _snapshot.md

Der Projektordner im Drive. Die Unterordner entstehen automatisch beim Anlegen des Engagements, die `_snapshot.md` wird bei jeder Änderung neu geschrieben. Beispieldaten.

Ändert jemand etwas (bucht Stunden, verschiebt eine Aufgabe, schreibt eine Notiz), merkt sich die Datenbank, dass dieses Projekt sich verändert hat. Ein Hintergrundprozess prüft das im Minutentakt und schreibt für jedes betroffene Projekt eine Textdatei in dessen Ordner.

Diese Dateien entstehen ohne Sprachmodell. Es ist Formatierung: Daten aus der Datenbank in eine feste Vorlage, immer dieselbe Reihenfolge, immer dieselben Überschriften. Jede beginnt mit einem Kopf, der sagt, woher sie kommt und wie alt sie ist.

Ausschnitt aus der automatisch erzeugten `_snapshot.md`. Dieselbe Gesprächsnotiz wie in der Oberfläche, nur maschinenlesbar. Niemand hat sie dorthin kopiert. Beispieldaten.
Ausschnitt der erzeugten _snapshot.md: Aufgaben, Ansprechpartner, Gesprächsverlauf

Ausschnitt aus der automatisch erzeugten `_snapshot.md`. Dieselbe Gesprächsnotiz wie in der Oberfläche, nur maschinenlesbar. Niemand hat sie dorthin kopiert. Beispieldaten.

Warum es verlässlich läuft

Dieselben Daten ergeben immer dieselbe Datei. Nichts wird weggelassen, zusammengefasst oder umformuliert. Genau das würde passieren, wenn ein Modell die Datei schriebe.

Die Datenbank bleibt die einzige Wahrheit, die Datei ist ihre Ableitung. Kein zweiter Datenbestand, der auseinanderlaufen kann; geht sie verloren, entsteht sie beim nächsten Lauf neu. Zeitstempel und Versionsnummer stehen drin. Man sieht, ob der Stand aktuell ist, statt es zu vermuten.

Wo KI arbeitet — und wo nicht

In der Software steckt keine KI. Kein Chatfenster, keine Vorschläge, keine Automatik.

Das Modell arbeitet daneben: Es liest die erzeugte Markdown-Datei (.md) und nennt die Quelle mit. Es schreibt nichts zurück und trifft keine Entscheidungen. Damit ist es austauschbar gegen jedes andere Modell, ohne dass an der Anwendung etwas geändert wird.

Der naheliegende Weg wäre, das Modell direkt auf die Datenbank zu lassen. Dann sucht es sich jede Antwort aus einzelnen Abfragen zusammen, der Kontext wächst mit jeder davon, und ab einer gewissen Größe fällt vorne heraus, was hinten dazukommt.

Zahlen aus dem Vergleich

~6.400statt ~16.000

Token pro Frage: Markdown-Datei (_snapshot.md) gegenüber direktem Datenbankzugriff

gemessenClaude Sonnet 4.5, AWS Bedrock, Beispieldaten, drei Läufe je Variante.

3/3statt 0/3

Läufe mit vollständiger Antwort: Markdown-Datei (_snapshot.md) gegenüber direktem Datenbankzugriff

gemessenGleiche Messung wie oben.

Was das für euch heißt

Wenn ihr eine Anwendung braucht, mit der ein Sprachmodell sofort arbeiten kann, ist der Aufbau dafür gebaut und vorführbar. Was ihn zu eurer Lösung macht, ist der Zuschnitt auf eure Abläufe.

Wir zeigen euch den Demonstrator im Gespräch.